Woran erkennt man einen guten Designer? Und woran einen guten Künstler?
Kann ein guter Designer ein guter Künstler sein?
Meiner Ansicht nach erkennt man einen guten Designer daran, dass man ihn nicht erkennt. Es ist in der Werbewelt nicht angebracht und v. a. nicht nützlich, den Stil eines einzelnen Entwerfers wieder zu erkennen. Denn Werbung muss der jeweiligen Firma, dem Zweck und der Zielgruppe angepasst werden. Diese Grundsätze bilden die Basis meiner Arbeit als Graphikerin. Eine enge Zusammenarbeit mit Kunden und einem guten Team sind für mich deshalb selbstverständlich.
In der Werbung soll eine bestimmte Firma, ein bestimmtes Logo oder eine Kampagne einfach und schnell wieder erkannt werden, nicht aber der persönliche Stil eines Menschen. Hier muss sich der Designer also (ein)fügen.
Wie sieht es aber aus, wenn ein Künstler keinen "eigenen" Stil hat?
Dann sagt man, er hätte seine Richtung noch nicht gefunden oder ähnliches. Also trifft das, was für den Desiger gilt, keineswegs auf den Künstler zu - denn - einen Maler will man am Stil erkennen können, er soll sich abheben. Ich denke, dass man meine Werke mittlerweile an meinem eigenen Stil erkennt. Sicher, einige Bilder heben sich ein wenig von den anderen ab - aber essen Sie gerne jeden Tag das Gleiche? Sicher nicht... und so nehme ich auch mir selbst die Freiheit, an manchen Tagen einfach anders zu malen, weil vielleicht auch meine Intention und meine Gefühle nicht in den "normalen Stil" hineinpassen.
Grundsätzlich ist mein Motto: Was ich mit Freude mache, mache ich gut. Und das, was ich mache, bereitet mir sehr viel Freude. Doch ob es gut ist, kann ich selbst nicht sagen. Aber: Zum Glück bekomme ich fast nur positive Kritik .... ein bißchen Selbstbewußtsein darf bei einem Freischaffenden ja auch nicht fehlen :-)
Jetzt werden sich sicher ein paar Leute fragen, ob das "sich abheben und das sich einfügen" zu vereinbaren ist. Ich kann für mich selbst diese Dinge sehr gut trennen. Denn das eine hat mit dem anderen nichts zu tun. In meiner Ausbildung wurde in den verschiedenen Unterrichtsfächern auch gerade auf solche Gestaltungskriterien viel Wert gelegt - und meine Lehrer waren gut und haben mich sehr viel gelehrt :-) Großer Dank geht an dieser Stelle vor allem an Karl-Heinz Matt (Meisterschüler des österreichischen Malers Rudolph Hausner).
Kreativität kann man nicht lernen, man muss sie haben. Aber nur wer auch sein Handwerk beherrscht, sprich die Grundregeln des gestalterischen Arbeitens kennt und verinnerlicht hat, wird am Ende ein gutes "Werkstück" abliefern können. Überzeugen Sie sich selbst, ob ich das eine mit dem anderen zu verbinden vermag.
Allgemein ist noch anzumerken, dass ich keine Angst vor großen Herausforderungen oder "neu zu erforschenden Gebieten" habe - egal ob im Designbereich oder der Malerei.
Auch das Arbeiten unter Druck habe ich gelernt - nicht gern, aber trotzdem gut :-)
Doch letztendlich gilt für alles was ich mache: Qualität ist die Basis meiner Arbeit.
In diesem Sinne - sollten Sie noch mehr über meine Philosophie erfahren wollen, dann klicken Sie einfach auf die Kontakt-Seite :-)
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